Zwei Familien unter einem Banner vereint

 

 Der Hoffnungsbringer & Der Blutdürster

 

https://www.youtube.com/watch?v=W0Xu03wiTyE

 

Viele Jahre lang musste ein Kleriker mit ansehen, wie Brüder und Schwestern dem Weg der Abtrünnigkeit verfielen und die Tugenden des Heiligen Lichts mit Füßen traten. Geprägt innerhalb der einstigen Geschwisternschaft - Im Namen des Lichts - unter dem alten Abt Cosario, dem Prälaten Arivior Martian und Pater Leando, dem Archivar der Kathedrale zu Sturmwind, erlebte Jassillia in späteren Jahren, dass ein Abwenden zu alten Werten den Bruch vieler Orden mit sich brachte.
Respektlosigkeit, Lügen und Intrigen, denen sie begegnete, ließen sie zu einer unbequemen Person werden, wenn es darum ging, Vergehen aufzuweisen und Verbrechen abzuwenden. Die Jagd auf das, was gegen den Glauben stand, nahm die unterschiedlichsten Facetten an. Hochrangige Kleriker der wahren Silbernen Hand und des Scharlachroten Kreuzzuges nahmen sich ihrer Ausbildung an und bildeten sie nach ihrer Weihe in oftmals verschwiegenen Wegen aus. Nur einem entsprechenden Kreis an Personen von Kirche und Krone ist ihr Weg als Exorzist und Inquisitor bekannt. Im Miteinander zu ihrem Mann, mittlerweile als Erzmagier unterwegs, stellen beide ein Bollwerk im Kampf gegen die Verderbnis dar.

Heute gehen sie ihren Weg im militärisch-klerikalen Streitarm des Hauses Steinhof von Zar, der das vereint, was auf Azeroth an vielen Orten in Vergessenheit geraten ist - alte Werte im Gedenken jener, die vor ihnen harte und verlustreiche Wege gegangen waren. Man stellt sich den täglichen Herausforderungen. Manche Zusammenarbeit trägt Früchte, anderen Zusammenschlüssen geht man schlicht aus dem Weg. 

Bis heute unterlässt man das Rekrutieren möglicher Gefolgsleute. Jene, die das Wohl der Unschuldigen über das Eigene stellen, sucht man nicht - man findet sich. Hierbei werden auschließlich Männer in die Reihen aufgenommen.

Die Fahne der Ungläubigen mag den Strömen der Verfehlungen folgen - die Erben aber bleiben standhaft.

Viele Leben ~ Eine Aufgabe

 

In Kampfsituationen oder bei Belagerungen fungieren die Mitglieder als militärische Berater, Frontklerus und berittene Kampfeinheit, entweder autonom oder eines ihm übergestellten Militärkommandos. Darüber hinaus unterstützt man Hilfseinrichtungen. Sie sind mit für die Versorgung von Alten und Kranken zuständig und führen einige Hilfsprojekte, wie Armenspeisungen durch. Das Einsatzspektrum ist weit gefächert.

Man ist nicht für die Befragung von Gefangenen verantwortlich, so auch nicht für die dauerhafte Verhaftung von Straftätern innerhalb und außerhalb des Königreiches Sturmwinds. In Zusammenarbeit mit der Armee Sturmwind und der unterstellten Stadtwache kann der Orden zur Befragung von möglichen Kultisten hinzugezogen werden, so auch zu Läuterungen im Allgemeinen.

Der Schwerpunkt des Ordens liegt neben fundierten Ausbildungen, im Kriegseinsatz und im allgemeinen Kampf gegen Kultisten und Verderbnis.

 

 
 
Oh, mein Licht
 

Genug der Tränen, geweint aus den Augen der Unschuldigen.
Genug der Schreie vernommen, dass sich Berge und Täler formen.
Genug der roten Wogen, geflutet des Blutes von Recke, Weib und Balg.
Lass uns erkennen der Wahrheit und den Willen in unseren Herzen, weiter zu gehen.
Den einen und wahren Pfad der Rechtschaffenheit, der jedem gegeben ist,
doch nur wenige die Kraft besitzen, auf diesen Pfaden zu wandeln.
Zu streiten hin bis zu jenen Tagen, an dem uns unser eigen Ende trifft.
Mögen jene Tage noch fern sein, hart und entbehrend, wahrheitlich.


Möge die Abtrünnigkeit unsere Wege erhellen, lodernd entfacht durch das Feuer der Gerechten.
Lass uns folgen den Pfaden der Tugenden, beschreitend den Weg des unerschütterlichen Glauben.
So kreuzen wir die Schwerter hart zum Funkenflug, auf dass es wird ein lichtes Feuer geben,
wenn Flammen zart zum Großbrand schwelen.

Wir bitten Dich, bewahre unseren mächtigen Arm,
auf dass wir schlagen das Pack hungriger verdorbener Wölfe, von deren Fängen Blut und Schleim tropfen. 
Wir bitten Dich, lass Dein Dasein Feuerbrünsten gleich, an unserer Seite gegen sie kämpfen.
Wir wissen um das Widerstehen dunkler Mächte, der finsteren Flüche und den Krallen und Fängen des Verderben.
Doch keine Waffe, die gegen uns gerichtet ist, wird uns treffen, denn gesegnet möge unser Wirken sein.
Blendend und wahrhaftig wie Du selbst, werden wir unsere Feinde erblinden lassen,
Schwert und Schild und Hammer jede noch so verderbte Kehle zum Schweigen bringen. 
Mögest Du in hoffnungsbringendem Strom durch uns fließen und eins sein mit uns und unseren Waffen. 
Dir sei Lob und Preis immerdar, von heute bis zum letzten Tage. Doch dieser Tag soll noch fern und unerreichbar sein.

- Gebet des Paladin Jassillia an das Heilige Licht, angeschlagen am Ordensgemäuer -

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